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13. September 2026

Hackathons in der Schweiz: So findest du das Wochenende, das sich lohnt

Die Frage, die ich nach einem Event am häufigsten höre, hat nichts mit Code zu tun. Sie lautet: An welchen Hackathon soll ich als Nächstes?

Berechtigte Frage. Die Schweiz hat inzwischen eine echte Builder-Szene, und sie ist übers ganze Land verteilt. Zürich hat das dichteste Startup-Ökosystem. St. Gallen führt einige der grössten studentischen Hackathons des Landes durch. Basel hat Life Sciences und eine starke Tech-Community. Bern liegt nah an der öffentlichen Hand. Lausanne hat die EPFL. Dazu kommen Open-Source-Serien wie Hack Apertus, gebaut auf dem Schweizer KI-Modell, und immer mehr KI- und Vibe-Coding-Meetups.

Das Problem ist also nicht, einen Hackathon zu finden. Sondern den richtigen auszuwählen. Nach Jahren, in denen ich Hackathons in der ganzen Schweiz organisiert habe, darunter START Hack mit 600 Hackern, würde ich so auswählen.

1. Ist das Problem echt?

Frag, wem die Challenge gehört. Eine Firma, die ein Problem aus dem eigenen Betrieb mitbringt, mit jemandem im Raum, der das Resultat tatsächlich nutzen wird, ist mehr wert als ein vages Thema. Echte Probleme ergeben bessere Prototypen und bessere Geschichten für deinen Lebenslauf.

2. Wer ist im Raum?

Die stärksten Teams mischen Entwicklerinnen, Designer, Data-Leute und Fachexpertinnen. Zieht ein Event nur Coder an, baust du etwas Schlaues, das niemand braucht. Ist es auf verschiedene Blickwinkel aufs selbe Problem kuratiert, lernst du in 36 Stunden mehr als in einem Semester.

3. Wie wird bewertet?

Das Judging ist das ungelöste Problem an Hackathons. Achte auf Events, die dir vorher sagen, wer bewertet, nach welchen Kriterien, und ob die Leute, denen das Problem gehört, mitreden. Kann das niemand beantworten, schlägt der Pitch das Produkt.

4. Was passiert nach dem Sonntag?

Die meisten Hackathons enden mit der Schlusszeremonie. Die guten bauen eine Brücke aus dem Wochenende heraus: Kontakte zu den Firmen, einen Ort, an dem dein Projekt sichtbar bleibt, Menschen, mit denen du in Kontakt bleibst. Frag, was am Montag passiert.

5. Was kostet es dich?

Geld, Anreise und Schlaf. Die besten Events für Builder sind kostenlos, verpflegen dich das ganze Wochenende und lassen dich vor Ort schlafen. So verbringst du die 36 Stunden mit Bauen, nicht mit Pendeln.

Hackathon oder Innovation Sprint?

Im Format ist es dasselbe: kleine Teams, rund 36 Stunden, funktionierende Software am Sonntag. Wir nennen unseres Innovation Sprint, weil der Fokus auf dem echten Problem liegt und nicht nur auf dem Code, und weil wir Fachexpertinnen und -experten im Raum wollen, nicht nur Coder. Wenn du schon an einem Hackathon warst, weisst du, wie es läuft. Wenn nicht, hier ist, wie dein erster aussieht.

Wo du anfangen kannst

Unser nächster Innovation Sprint ist sprintd Zürich, vom 9. bis 11. Oktober 2026 im Bluelion in Zürich. 36 Stunden, rund 100 Builder, echte Probleme von echten Firmen. Kostenlose Teilnahme, Essen und Schlafplatz inklusive. Die Bewerbungen laufen bis zum 6. Oktober.

Du bewirbst dich auf der sprintd-Plattform. Erstell dein Profil einmal, und du bewirbst dich mit einem Klick für diesen Sprint und alle folgenden, egal wo in der Schweiz sie stattfinden.

Von Alexandros Riggenbach · Co-Founder

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