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Das Format

Ein Innovation Sprint ist kein Hackathon. Er ist mehr.

Ein Hackathon baut Code. Ein Innovation Sprint löst ein echtes Problem von A bis Z, vom Funken bis zum lieferbaren Prototyp, mit der echten Challenge eines Unternehmens im Zentrum.

Was ein Innovation Sprint wirklich ist

Im Kern läuft ein Sprint wie ein Hackathon: Über 36 Stunden treten kuratierte Teams von drei bis vier Leuten an, um aus einem Briefing funktionierende Software zu machen, am Ende bewertet. Der Unterschied ist das Briefing. Es ist euer echtes Problem, kein generisches Thema, und das verändert das ganze Wochenende.

Die Talente sind kuratiert, und es sind nicht nur Coder. Weil wir es Innovation Sprint nennen, nicht Hackathon, zieht es Menschen aus jeder Domäne an, die zu eurem Case passen: Entwickler:innen, Designer:innen und Business-Köpfe, aber auch die Domänenexpert:innen, die das Problem wirklich verstehen. Mit den heutigen Tools kann fast jede:r Software bauen. Der echte Vorteil ist, dieselbe Frage gleichzeitig aus verschiedenen Blickwinkeln anzugehen.

Alle bewerben sich, und mehrere Teams nehmen euren Case parallel in Angriff. Ihr bekommt also nicht eine Antwort. Ihr bekommt ein Portfolio funktionierender Lösungen, jede mit einem anderen Blick auf euer Problem.

Das Wesentliche

Echte Challenges

Partner bringen echte Probleme mit, die sie intern nicht lösen können. Teams wählen eines und gehen in die Tiefe.

Kuratierte Talente

Kuratierte Builder und Domänenexpert:innen aus der ganzen Schweiz, ausgewählt und auf euren Case gematcht, nicht nur Coder.

Bauen statt pitchen

Teams shippen funktionierende Lösungen, die man demonstrieren kann, keine Slides über das, was sie tun würden.

Ihr wählt den Gewinner

Eine Jury prüft, was jedes Team tatsächlich gebaut hat. Ihr wählt euren Gewinner für euren Case und entscheidet, was ihr weiterverfolgt.

Was wir mit einer Challenge meinen

Eure Challenge ist euer echtes Problem: ein internes Innovationsthema, eine Validierungsfrage oder ein technischer Use Case. Das Problem kommt von euch. Wir schärfen das Framing vorab gemeinsam. Dann bearbeiten mehrere Teams es unabhängig und parallel, und ihr geht mit divergierenden Lösungen für dieselbe Frage. Nicht eine Antwort. Ein Portfolio.

Ein echtes Beispiel

Ein Schweizer HLK-Hersteller brachte einen Datensatz aus den Aktuatoren, die er produziert, plus eine kleine Hardware-Demo, die man per Ethernet anbinden konnte. Die Daten lagen ungenutzt. Die Challenge: daraus ein bezahltes Produkt für die Kunden machen. Mehrere Teams shippten in 36 Stunden verschiedene Ansätze.

Euer Wochenende, Stunde für Stunde

  1. Tag 1

    Freitag

    Opening Ceremony. Der Case-Partner pitcht auf der Hauptbühne und setzt sich dann mit den Teams, die seine Challenge gewählt haben, zu einer Deep-Dive-Q&A zusammen. Das Hacken beginnt um 20:00.

  2. Tag 2

    Samstag

    Durchgehendes Bauen. Viele Teams arbeiten durch die Nacht. Partner und Mentor:innen gehen von Team zu Team, geben Feedback und treiben sie an, ihr Konzept zu schärfen.

  3. Tag 3

    Sonntag

    Finale Einreichung am Morgen, dann Team-Präsentationen vor der Jury. Ihr entscheidet, welche Lösung ausgezeichnet werden soll, und die Award Ceremony schliesst das Wochenende ab.

Warum 36 Stunden funktionieren

Sechsunddreissig Stunden sind die magische Zahl. Lang genug, um etwas Echtes zu bauen, kurz genug, um totale Fokussierung zu erzwingen. Was Teams in diesem Fenster shippen, übertrifft jedes Mal, was sich alle im Raum vorgestellt haben. Wir hatten noch nie einen Partner, der es kommen sah, und nie eine:n Builder:in getroffen, der:die sagte, er:sie habe es erwartet. Es ist logistisch hart, die Leute schlafen wenig und essen viel, aber es passt in ein Wochenende und lässt Raum für wirklich verrückte Produkte. Und faken kann man es nicht: Unter echtem Druck seht ihr, wie Menschen wirklich denken, bauen und durchhalten.

Sprints, keine Hackathons

Wir sagen bewusst Innovation Sprints, und das ist das Wichtigste an uns. Ein Hackathon klingt nach Coding-Wettbewerb für Studierende. Ein Sprint ist offen: Der Fokus ist die Innovation, nicht der Code. Es ist kein Case-Wettbewerb und kein Coding-Wettbewerb, sondern alles zugleich, und genau deshalb zieht es motivierte Menschen aus jeder Domäne an, die zum Case passen und echten Mehrwert bringen. Mehr Domänen im Raum bedeuten mehr Blickwinkel auf das Problem, und dadurch bessere Lösungen.

Was nach den 36 Stunden passiert

Das Wochenende endet. Der Wert nicht. Das nehmt ihr mit, und so geht es weiter.

  1. 01

    Euch gehört, was gebaut wurde

    Sofort

    Die funktionierenden Lösungen gehören euch. Ihr geht mit Code, Demos und einem Gewinner, den ihr gewählt habt, bereit, es so weiterzutragen, wie ihr wollt.

  2. 02

    Die Talente bleiben erreichbar

    Danach

    Die stärksten Builder und Teams verschwinden am Sonntag nicht. Über unsere Community könnt ihr die Leute, die das Gebaute geschaffen haben, wieder einbinden.

  3. 03

    Kommt wieder, um zu iterieren

    Beim nächsten Mal

    Ein Sprint ist ein Startpunkt. Bringt das geschärfte Problem zum nächsten und treibt es weiter, mit allem, was ihr gelernt habt.

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